James Redfield

In den Seminaren für Führung, Persönlichkeitsentwicklung, Transformation und Neubeginn durch Energie und Freiheit gibt es immer 2 Kamele als Coaches und Trainer, die Sie begleiten.
Ein Coach vereint die Zahl 1 in sich, der andere die Zahl 8. Ihre Zusammenarbeit führt Sie, den Kunden, zur 9.
Die Zahl 1 steht für Führung, Autorität, Problemlösung, Kraft/Energie, Kreativität und Freiheit
+ Die Zahl 8 steht für inneren/äußeren Reichtum, Glück, Neubeginn, Erfolg und Transformation
= Die Zahl 9 steht für Heilung, Integrität, Werte, Charisma, Geduld, Güte, Frieden, Freude,
Gesundheit, Liebe, Fülle, Weisheit,
Wir sind als Coaches Ihre 18. Kamele. „Coach“ bedeutet wörtlich ins Deutsche übersetzt: Achterdeck (Schiff), (Zug-)Wagen, Reisebus. Im Sinnbild des Sinus-Cosinus-Effekts® sind wir als Coaches Ihre „Wüstenschiffe“, die 18. Kamele. Wir führen Sie als Kamele aus der "Wüste der Probleme in die Oase der Lösungen".
Dazu gibt es eine wunderschöne Geschichte, mit der wir Ihnen unsere Haltung von beratendendem oder begleitendem Coaching erläutern möchten:
Ein Vater liegt im Sterben und ruft seine drei Söhne an sein Sterbebett. Als sie vor ihm stehen, sagt er ihnen: "Meine Söhne, ich werde sterben. Doch vorher möchte ich euch mein Vermächtnis eröffnen. Ich habe 17 Kamele, die ich euch vererbe. Der Älteste von euch soll die Hälfte davon erhalten, der Mittlere ein Drittel und der Jüngste von euch soll ein Neuntel der Tiere erben." Kaum hat er ihnen das Vermächtnis eröffnet, stirbt der Vater. Die Söhne, die ihren Vater geliebt haben, betrauern seinen Tod und tragen ihn dann zu Grabe.
Nachdem eine angemessene Trauerzeit vergangen ist, setzen sich die drei Söhne, die sich alle sehr mögen, zusammen, um ihr Erbe anzutreten. Der Älteste beginnt: "Liebe Brüder, unser Vater, der gestorben ist, hat uns 17 Kamele hinterlassen, von denen ich die Hälfte erhalten soll. Das entspräche 8 1/2 Kamelen, die mir zustehen. Ich kann mir jedoch beim besten Willen nicht vorstellen, dass unser Vater meinte, wir sollten eines der Kamele zerlegen." Der Mittlere meldete sich zu Wort und sagte: "Liebe Brüder, mir geht es genauso, auch ich stehe vor dem gleichen Problem. Ich müsste demnach 5 2/3 Kamele bekommen." Und auch der Jüngste bekundet die gleichen Schwierigkeiten.
Weil sich die drei Brüder sehr mögen, setzen sie sich jeden Abend nach vollbrachter Arbeit am Feuer zusammen und beraten sich, um eine Lösung des Problems zu finden. Abend für Abend ringen sie miteinander, um etwas zu finden, was es ihnen ermöglicht, ihr Erbe anzutreten. Eines Abends kommt ein Fremder auf einem Kamel angeritten. Da die drei Brüder auch sehr gastfreundlich sind, laden sie den Fremden ein, an ihrem Feuer Platz zu nehmen und mit ihnen das Essen zu teilen. Nach dem Essen, als sie bei einem Glas Tee noch am Feuer sitzen, klagen sie dem Fremden ihr Leid. Ihr Vater sei gestorben und habe ihnen ein Erbe hinterlassen, welches sie nicht antreten können, da es ihnen an einer Lösung mangele, den Willen des Vaters umzusetzen. Der Fremde lädt die Brüder ein, ihm den Willen des Vaters mitzuteilen, und so erzählen sie ihm, dass sie 17 Kamele vererbt bekommen haben, von denen der Älteste die Hälfte, der Mittlere ein Drittel und der Jüngste ein Neuntel erhalten soll.
Daraufhin bietet der Fremde den drei Brüdern an, ihnen sein eigenes Kamel zu geben, damit sie das Vermächtnis des Vaters lösen können. Erst lehnen die drei Brüder das Angebot ab, da sie ja nicht so einfach das Kamel eines Fremden annehmen können. Nachdem der Fremde ihnen jedoch das Angebot erneuert, und sie nach der langen Zeit des Ringens um eine Lösung keine andere Hilfe wissen, nehmen sie das Kamel des Fremden dankend an.
Froh, endlich etwas gefunden zu haben, was es ihnen ermöglicht, ihr Erbe anzutreten, beginnt der älteste Bruder: "Wir haben nun 18 Kamele. Nunmehr kann ich mir die Hälfte nehmen. Ich bekomme also 9 Kamele." Der mittlere Bruder, genauso erfreut, spricht: "Auch ich kann mir jetzt meinen Anteil nehmen. Ich soll ein Drittel der Tiere erhalten, das sind für mich 6 Kamele." Und auch der Jüngste der Brüder ist glücklich: "Mir ergeht es genauso, auch ich kann jetzt mein Erbe antreten. Mir steht ein Neuntel zu, das sind 2 Kamele."
Ganz erstaunt schauen sich die drei Brüder an. Sie beginnen die Kamele, die sie geerbt haben, zusammenzuzählen. 9 Kamele + 6 Kamele + 2 Kamele sind ja genau 17 Kamele. Genau die Anzahl der Kamele, die ihr Vater ihnen vermacht hat. In diesem Moment steht der Fremde auf und sagt zu den drei Brüdern: "Ich danke Euch für Eure Gastfreundschaft, nun kann ich mir mein Kamel wieder nehmen und weiterziehen."
Diese Geschichte zeigt, wie Lösungen funktionieren. Wir sind selbst eine Art Frage-Antwort-System. Auf die Geschichte bezogen heißt es, wir sind ein System, in dem es einen "sterbenden Vater", "drei Söhne", "17 Kamele", ein "Ringen um Lösungen" und "einander sich mögende Anteile (Brüder)" gibt.
In uns ist alles vorhanden, was für eine Lösung notwendig ist. Alles steht zur Verfügung. In der Regel finden wir auf dieser Grundlage sofort die für uns "richtigen" Lösungen. Manchmal ist es uns jedoch nicht möglich, diese Lösung zu finden, weil zum Beispiel alles mit Sand verdeckt ist, vor allem die Intuition, das Herz, die Gefühle und vor allem die Augen. Uns fehlt ein Teil, damit wir unsere Lösung vollziehen bzw. sehen können. In solchen Momenten benötigen wir eine Art Katalysator, der uns in "Bewegung" bringt und ein Transportmittel für den Ritt aus der Wüste. Wir benötigen ein 18. Kamel, das uns Außenstehende bringen.
Ein guter Coach weiß darum, dass alles im Menschen als Schatz verborgen liegt, und auch dort aktiviert werden kann. In einer Situation, in der ein Klient ankommt, weil er aus sich heraus alles, ihm bewusst zur Verfügung stehende, schon ausprobiert hat, jedoch noch keine Lösung gefunden hat, heißt es für den Coach etwas anzubieten (das 18. Kamel). Es ist immer nur ein Angebot. Manche bleiben gern in der Wüste sitzen. Da ist es wichtig, das alle Geduld haben, un es dem "Wüsten´hocker" lassen können.
Unsere Arbeit basiert darauf, dass wir allen Klienten, die zu uns kommen, sei es zu Einzelsitzungen oder in Workshops und Seminaren, Liebe, Achtung, Achtsamkeit und Respekt entgegenbringen, sie in ihre Eigenverantwortung führen, und ihnen in diesen Situationen, wo sie "innerlich" ihre 17 Kamele aufzuteilen haben, "eines unserer Kamel" anbieten, wohl wissend, dass ein jeder Mensch in sich am besten die Ordnung herstellen kann, die notwendig ist.
Es macht riesigen Spaß und ungeahnte Freude, "Das 18. Kamel" zu sein. Sind Sie neugierig, einmal zu erleben, wie es ist, einem Kamel auf zwei Beinen zu begegnen, das Sie aus Ihrer Wüste in die Oase der Lösung, der Persönlichkeit und der Führung begleitet? Gut, dann auf in den Wüstenzoo.